Es gibt Frauen, die alles im Griff haben: ihren Kalender, ihre Ernährung, ihr Nervenkostüm.
Und dann gibt’s uns.
Die mit dem halb vollen Wasserglas, das nie da steht, wo man’s braucht. Die, die beim Rausgehen dreimal fragen: „Hab ich den Herd ausgemacht?“ (Obwohl es Haferflocken gab.)
Willkommen bei Weiblich gedacht – dem Ort, an dem unsere kleinen Eigenheiten nicht stören, sondern glänzen dürfen. Zwischen Selbstironie, Lebensfreude und der stillen Hoffnung, dass jemand endlich den BH erfunden hat, der nicht zwickt.
Was sind Eigenheiten überhaupt?
Eigenheiten sind diese kleinen Eigenwellen in unserem Charakter – das, was uns aus der Masse herausblitzen lässt:
- Die eine tanzt allein in der Küche, wenn ihr Lieblingslied läuft.
- Die andere bringt seit Jahren denselben Spruch beim Anstoßen („Auf uns, die Einzigen hier mit Stil und Haltung – Prost!“).
- Und wieder eine schaltet das Navi ein, obwohl sie genau weiß, wo’s langgeht – einfach, weil sie sich dann weniger allein fühlt.
Und weißt du was? Das ist schön so. Denn all das sind keine Macken, sondern Spuren unserer Persönlichkeit.
Warum bereichern uns Eigenheiten?
- Sie machen uns unverwechselbar.
Vielleicht sprichst du mit deinem Kaktus. Vielleicht hast du eine Schublade voller leerer Notizbücher, „für irgendwann“. Das bist du – und genau das erinnert andere: Du bist echt. - Sie bringen uns zum Lächeln.
Zum Beispiel, wenn wir hochkonzentriert einen Raum betreten – und plötzlich nicht mehr wissen, warum.
Dieser Moment zwischen „Ich hatte einen Plan“ und „Naja, jetzt bin ich halt hier“ – pure Lebenskunst. - Sie schaffen Verbindung.
Wenn du ehrlich sagst: „Ich hab gestern ernsthaft gegoogelt, ob man zu oft dankt“, wirst du sehen – da nicken mehr Frauen, als du denkst. Weil wir alle solche Eigenheiten haben. Und sie lieben, wenn wir sie teilen.
Bitte mehr davon!
In einer Welt, in der man sich ständig verbessern, optimieren und in Balance bringen soll, dürfen unsere Eigenheiten gern rebellieren.
Denn sie machen uns nicht schwächer – sie machen uns menschlich.
Also ja: Vielleicht brauchst du drei Anläufe, um dich zu verabschieden, oder räumst den Geschirrspüler nach einem ganz bestimmten System ein, das niemand sonst versteht. Und?
Darin steckt oft mehr Selbstliebe, als ein ganzes Regal voller Ratgeberbücher.
Fazit?
Unsere Eigenheiten sind kein Defekt – sie sind das Extra in „Extra schön“.
Sie bringen uns zum Lachen, zum Nachdenken, manchmal auch zur Verzweiflung – aber nie zum Verstummen.
Denn weiblich gedacht heißt: nicht glatt, nicht perfekt, sondern lebendig.
Mit Ecken, Kanten – und vielleicht einem kleinen Sprung in der Teetasse. Genau da, wo das Licht reinfällt.


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